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25.07.2014
„Ein Tor – ein Lächeln“: 54.500 Euro für die Klinikclowns am Universitätsklinikum Essen
„Torhunger“ der deutschen Nationalmannschaft führt zu hohem Spendenergebnis – zusätzliche Clownsvisiten möglich
Essen, 25.07.2014 – Am 13. Juli gewann die deutsche Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Damit endete auch die Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“, die das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und die Stiftung Universitätsmedizin Essen mit Partnern wie Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 sowie rund 200 weiteren Förderern aus der Region durchgeführt haben, um Spenden für die Klinikclowns an der Essener Kinderklinik zu sammeln. Mit großem Erfolg: Dank der 18 Treffer des deutschen Teams kamen 54.500 Euro zusammen. Anlässlich eines Pressetermins überreichte Ex-Nationalspieler und Schalke 04-Publikumsliebling Gerald Asamoah ein Schild mit der Gesamtsumme an Dr. Nicolai Kranz, den Kaufmännischen Direktor des UK Essen, der dieses im Namen der Stiftung Universitätsmedizin entgegen nahm.
„Das Ergebnis der Aktion übertrifft unsere Hoffnungen um ein Vielfaches. Die hohe Anzahl der Unterstützer und Förderer – bei denen ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte – und der ‚Torhunger‘ des deutschen Teams ermöglichen es uns, in den kommenden zwei Jahren weiterhin Clownsvisiten für kleine Patienten durchzuführen und diese sogar auszubauen. Ein tolles Ergebnis, das vielen kranken Kindern aus der Metropole Ruhr ein Lächeln schenken wird. Darüber freue ich mich sehr“, so Dr. Kranz anlässlich der Bekanntgabe des Spendenergebnisses.

Für Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, selbst Vater von drei Kindern, ist die hohe Spendensumme ein Ausdruck der Fußball-Begeisterung und des Zusammenhalts in der Region: „Der Fußball spielt im Ruhrgebiet eine wichtige Rolle – als Spieler von Schalke 04 weiß ich, wovon ich spreche. Und es ist einfach toll, wenn diese Leidenschaft etwas so Positives hervorbringen kann. Hier haben sich Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken des Reviers für eine gemeinsame Sache engagiert. Und mithilfe des gespendeten Geldes können die Klinikclowns jetzt noch mehr Kindern Hoffnung geben. Das ist unheimlich wichtig – besonders, weil viele von ihnen noch sehr jung und trotzdem oft schwer krank sind“, so der Profi, der derzeit für die zweite Mannschaft von Schalke 04 spielt und sich unter anderem als UNESCO-Botschafter für Kinder engagiert.

Eine besondere Rolle für den Erfolg der Aktion spielten die vier Partner von „Ein Tor – ein Lächeln“: Evonik, Ferrostaal, Steag und die Sparkasse Essen. Diese Unternehmen riefen ihre Partner, Lieferanten und Mitarbeiter zur Teilnahme auf und trugen so nachhaltig zum Gesamtergebnis bei. „Als Essener Unternehmen haben wir uns gerne für das hiesige Klinikclown-Projekt engagiert und sind begeistert, dass mit unserer Hilfe viele weitere Unterstützer gefunden wurden. Das spricht sehr für die Menschen in der Region“, so Lutz E. Dreesbach, BVB-Beauftragter des Spezialchemie-Herstellers Evonik anlässlich der Spendenübergabe in der Kinderklinik des UK Essen am heutigen Freitag. Ferrostaal-Geschäftsführer Dr. John Benjamin Schroeder, dessen Unternehmen gemeinsam mit Steag und der Sparkasse Essen „Ein Tor – ein Lächeln“ ebenfalls als Partner unterstützt hat, ergänzt: „Wir waren von Beginn an von der Aktion überzeugt und konnten erfreulicherweise viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Teilnahme motivieren. Entsprechend haben wir von Anfang an mit einem guten Ergebnis gerechnet – aber dass eine so hohe Spendensumme zusammengekommen ist, freut uns sehr.“

Besonderen Grund zur Freude haben in den kommenden Tagen auch mehrere Unterstützer der Aktion: „Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir als kleines ‚Dankeschön‘ mehrere Preise verlost – darunter Karten für Spiele von Borussia Dortmund und Schalke 04, aktuelle Trikots sowie von Spielern signierte Bälle. Die Gewinner benachrichtigen wir in den kommenden Tagen per Post“, erläutert Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin Essen. Er trägt nun dafür Sorge, dass die Spenden bei den Klinikclowns ankommen, damit sie die Kinder noch öfter besuchen können.

Hintergrundinformationen zur Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“:

Kinder, die wegen einer schweren Erkrankung für einen längeren Zeitraum ins Krankenhaus müssen, leiden meist sehr darunter, von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrer gewohnten Umgebung getrennt zu sein. Oft fällt es den kleinen Patienten nicht leicht, ihren Lebensmut beizubehalten – umso wichtiger ist es, sie im Klinikalltag von ihrer schweren Situation abzulenken. Deshalb besuchen seit über zehn Jahren regelmäßig Klinikclowns die Essener Kinderklinik. Mit großem Erfolg: Viele Kinder freuen sich Tage im Voraus auf die Visiten dieser „Spezialisten“. Doch um weitere Kinder im Rahmen des Förderprojekts betreuen zu können, werden dringend Spenden benötigt, da es aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht durch die Krankenkassen finanziert wird.

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hatten das Universitätsklinikum Essen und die Stiftung Universitätsmedizin Essen daher mit Partnern wie den Fußballvereinen Borussia Dortmund und FC Schalke 04 sowie den Essener Unternehmen Evonik, Ferrostaal, Steag und der Sparkasse Essen die Aktion „Ein Tor – ein Lächeln“ ins Leben gerufen. Das gemeinsame Ziel war, in der Region ansässige Unternehmen, Vereine und Privatpersonen zu motivieren, pro Tor der deutschen Nationalmannschaft Geld für das Projekt Klinikclowns der Kinderklinik zu spenden – 100, 250 oder 500 Euro bei Unternehmen bzw. 5, 10 oder 25 Euro bei Privatpersonen. Insgesamt sind rund 200 private und institutionelle Förderer dem Aufruf gefolgt und haben so zum großen Erfolg der Aktion beigetragen.


Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten unter Tel.: 0201/723-4699.

Pressekontakt:
Kristina Gronwald
Stellv. Pressesprecherin
Stabsstelle Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-3683
kristina.gronwald@uk-essen.de
www.uk-essen.de

Nähere Informationen:
Jorit Ness
Geschäftsführer
Stiftung Universitätsmedizin Essen
Telefon 0201/723-4699
jorit.ness@uk-essen.de
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