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Wie ein zweites Leben

Lebensqualität schenken und eine exzellente Patientenversorgung stärken


Dass die heute 61-Jährige so positiv in die Zukunft schauen kann, ist nicht selbstverständlich. Priscilla Meyer ist an Morbus Osler erkrankt, einer Erkrankung des Gefäßbindegewebes, die vererbt wird und prinzipiell den gesamten Körper betreffen kann. Neben wiederkehrendem Nasenbluten und Blutungen im Magen-Darm-Bereich sind Gefäßmissbildungen an Haut und Schleimhäuten, der Lunge, Leber und im Gehirn Anzeichen für Morbus Osler. Zahlreiche Arztbesuche über viele Jahre brachten keine Erklärung für Priscilla Meyers Symptome – bis sie in die Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Universitätsklinikum Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Lang kam. Im Rahmen ihrer Behandlung arbeiteten die unterschiedlichen Disziplinen am Universitätsklinikum Hand in Hand, um die ganzheitliche Versorgung ihrer Patientin immer im Blick zu haben. „Hier in Essen ist mein Leben gerettet worden. Endlich fühlte ich mich mit meinen Ängsten und Sorgen verstanden, endlich konnte mir wirklich geholfen werden. Mein Leben hat sich seitdem grundlegend geändert“, so Priscilla Meyer.

Kleine und große Wunder durch modernste OP-Technologien

Auch Anna konnte in der HNO-Klinik geholfen werden. Das kleine Mädchen ist seit ihrer Geburt taub. Dank modernster HNO-Medizin kann Anna heute hören. In einer vierstündigen Operation wurde ihr eine elektronische Hörprothese, ein sogenanntes Cochlea-Implantat, eingesetzt. Annas Mutter erinnert sich an die Zeit nach dem Eingriff: „Es war großartig zu sehen, dass Anna mit den neuen Implantaten auf immer mehr Geräusche reagiert hat. Das erste ‚Mama‘ war unglaublich. Ich hätte nicht gedacht, dies jemals von Anna zu hören“.

Innovations-OP der Zukunft  

Demnächst erfolgen die Operationen der HNO-Patienten im neu entstehenden Erweiterungsbau der HNO-/Augenklinik. Dieser steht für eine neue Stufe der Patientenversorgung, von der alle Betroffenen profitieren können. Zukünftig werden im Erweiterungsbau hochspezialisierte OP-Techniken zum Einsatz kommen. „Durch die Anwendung eines neuartigen und hochmodernen Roboter-Systems können beispielsweise extrem präzise und nebenwirkungsarme Eingriffe sowohl bei schweren Erkrankungen im Hals-Kopf-Bereich als auch bei Routineeingriffen durchgeführt werden“, so Prof. Stephan Lang. Möglich werden diese Eingriffe durch eine integrierte HD-Digitalkamera sowie dreidimensional bewegliche Präzisionsinstrumente.

 Vernetzung und Digitalisierung

 Darüber hinaus soll das gesamte OP-Umfeld digital vernetzt werden. „Durch die Vernetzung stehen uns auf einen Blick alle Informationen zu einem Patienten zur Verfügung. Dies ermöglicht uns eine noch bessere ganzheitliche Patientenversorgung, von denen Patienten wie Priscilla Meyer und Anna demnächst noch stärker profitieren können“, erläutert Prof. Lang.

Helfen Sie uns heute dabei, eine exzellente und wegweisende Patientenversorgung von morgen zu sichern. Dank Ihrer Unterstützung kann modernste Medizintechnik, die weit über die medizinische Grundversorgung hinausgeht, Patienten dabei helfen, positiv und mit neugewonnener Lebensqualität in die Zukunft zu schauen.

 

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 Stichwort: Verbesserung medizinischer Infrastruktur

 

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